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Johanna Kneer gewinnt Bronze bei den German Open

Anna Waurick erkämpft wertvolle Punkte für die Olympiaqualifikation

Zu den vergangenen German Open (8.-10.09.2017), die in Halle an der Saale ausgetragen wurden, reisten aus über 87 Nationen mehr als 1.400 Athleten nach Deutschland, um an der größten und wichtigsten Karateveranstaltung des Jahres teilzunehmen. Wichtig deshalb, da bei diesem Turnier einige der letzten Punkte für die Teilnahme an der Olympiaqualifikation, die im kommenden Jahr stattfindet, gesammelt werden konnten.
Gemeinsam mit der versammelten Weltelite gingen vom KJC Ravensburg Johanna Kneer und Anna Waurick an den Start, um zusammen mit ihren Teamkameraden aus der Nationalmannschaft die deutschen Farben zu vertreten.

Anna Waurick unterstrich gleich zu Beginn ihres ersten Kampfes in der Kategorie Kumite -61kg ihre aktuelle Topform und besiegte Natasha Stefanovska durch schnelle Kontertechniken, denen die Mazedonierin nichts entgegenzusetzen hatte. Auch die zweite Runde gegen Frankreich gestaltete sich zugunsten der Ravensburgerin: Auch wenn beide Kontrahenten keine Punkte erzielen konnten, entschieden sich die anwesenden Kampfrichter eindeutig mit 5:0 Stimmen für Anna Waurick als Siegerin. Mit Joane Oban aus den USA wartete in der folgenden Runde eine starke und international sehr erfahrene Athletin auf die KJC-Athletin. Anna Wauricks Kontrahentin gelang es, eine kleine Unaufmerksamkeit der Ravensburgerin zu nutzen und konnte mit einer Fausttechnik einen Punkt und damit die Führung erzielen. Doch Anna Waurick blieb konzentriert und konnte ihrerseits mit einer Fausttechnik den Ausgleich zum 1:1 erzielen. Der weitere Verlauf des Kampfes gestaltete sich ausgeglichen, bis es der US-Amerikaner kurz vor Schluss gelang, ein weiteres Mal die Führung zu übernehmen und sich diese nicht mehr nehmen zu lassen. Da Anna Wauricks Gegnerin im weiteren Verlauf des Turniers ausschied, blieb für die Ravensburgerin die Trostunde und damit die Chance auf Bronze versperrt. Wenn die KJC-Athletin auch keine Medaille mit nach Oberschwaben bringen konnte, so doch wertvolle Punkte für die anstehende Olympiaqualifikation, die ihr neben dem aktuellen Weltranglistenplatz 50 die Möglichkeit eröffnen, im kommenden Jahr an der Qualifikation für die olympischen Spiele 2020 in Tokio teilzunehmen.

Für Johanna Kneer war es nach 2016 ihre zweite Teilnahme an den German Open und nachdem es im vergangenen Jahr noch nicht für eine Medaille gereicht hatte, waren die Ziele in diesem Jahr klar definiert: ein Platz auf dem Siegerpodest und weitere Punkte für die Olympiaqualifikation
Mit insgesamt 7 Begegnungen in der Kategorie Kumite -68kg absolvierte die Sportsoldatin aus Ravensburg ein wahres Mammutprogramm an kräftezehrenden Kämpfen. Nach einem 3:0 Auftaktsieg gegen Marina Radicevic aus Serbien und einem deutlichen 7:1 Endstand gegen die Slowakei in der folgenden Runde stand Johanna Kneer der amtierenden World Games Siegerin, Lamya Matoub aus Frankreich, gegenüber. Doch auch diese stellte für die Ravensburgerin und ihre schnellen Fußtechniken zum Kopf kein Problem dar. Mit 7:0 deklassierte Johanna Kneer die französische Konkurrentin und läutete damit nicht nur einen Generationenwechsel in der Kategorie Kumite -68kg ein, sondern sicherte sich auch die Anerkennung der internationalen Konkurrenz. In der sich anschließenden Begegnung unterstrich Johanna Kneer ihren Medaillenanspruch mit einem 9:3 Sieg gegen die Zweitplatzierte der Weltmeisterschaft, Katrine Pedersen aus Dänemark. Erst Miroslava Kopunova, WM-Dritte aus der Slowakei, stellte die KJC-Athletin im erreichten Halbfinale vor eine schwere Aufgabe. Zwar konnte Johanna Kneer durch ihre offensive und beherzte Kampfweise einen Punkt erzielen, doch in Summe langte es nicht ganz, um der Slowakin den Finaleinzug streitig zu machen. Doch die Trostrunde stand der Ravensburgerin offen und nur ein weiterer Kampf trennte sie von einem Platz auf dem Siegertreppchen. Hoch konzentriert und taktisch gut vorbereitet startete sie in den entscheidenden Kampf gegen die Französin Lea Avazeri. Hier zeigte die KJC-Athletin ihre ganze Klasse und dominierte dank ihrer schnellen Faust- und Fußtechniken sowie ihrer überragenden Athletik den Kampf von Anfang an. Mit 5:1 endete das kleine Finale zugunsten der KJC-Athletin und Johanna Kneer freute sich nicht nur über ihre erste Medaille bei einem Premier Leaque Turnier, sondern auch über den so erreichten Platz 10 der Weltrangliste, der ihr eine Teilnahem an der Olympiaqualifikation so gut wie garantiert.

 

 

 

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