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Geschichte des Aikido

Aikido ist eine moderne japanische Budo-Disziplin, die von dem japanischen Meister
Morihei Ueshiba (1883 – 1969) entwickelt wurde.

 

Eine chronologische Zeittafel vom Leben Ueshibas findet ihr hier… (engl.) 

 

 

O-Sensei Morihei Ueshiba stammt aus einer alten Samurai-Familie und hatte mehrere japanische Kampfkünste wie z.B. Daito-Ryu, das traditionelle Jiu-Jitsu und Schwertkampf betrieben. Ähnlich wie auch Kano, der Begründer des Judo, erkannte er die Problematiken der eher kampforientierten Künste und kam zu dem Schluss, dass die höheren Ideale eines Kampfwegs oder »Do« der japanischen Gesellschaft unseres Jahrhunderts eher angemessen war. So begann er 1938 seinen neuen »Weg der göttlichen Harmonie« das Aikido, zu entwickeln.

O-Sensei Morihei Uyeshiba lernte unter Takeda Sokaku, Daito-Ryu Meister das klassische Jiu-Jitsu und entwickelte aus dem Erlernten das Aikido. Dies bedeutet frei übersetzt: Körper und Geist in Übereinstimmung mit den Gesetzen der Natur und in Harmonie zueinander bringen.

Das aus dem klassischen Jiu-Jitsu stammenden Prinzip, wonach das Weiche das Harte bezwingt und das Nachgiebige das Unnachgiebige besiegt, wurde von Meister Uyeshiba in sein Verständnis von Aikido übernommen, jedoch mit einem grundlegenden Unterschied. Im traditionellen Jiu-Jitsu wurde folgendes gelehrt: »Wenn du geschoben wirst, ziehe zurück; wenn du gezogen wirst, schiebe vorwärts«. In den kreisförmigen Bewegungen des Aikido wird dies zu: »Wenn du geschoben wirst, drehe dich und weiche aus; wenn du gezogen wirst, trete mit kreisförmigen Bewegungen ein«. Hieraus ergibt sich, dass man auf die Bewegung des Gegners mit einer kreisförmigen Drehung reagiert, und während man sich kreisförmig bewegt, behält man seinen Schwerpunkt, damit er als stabile Bewegungsachse dient. Gleichzeitig wird das Zentrum des Gegners aus dem Gleichgewicht gebracht, und wenn er sein Zentrum verliert, verliert er auch all seine Kraft. Dann kann er schnell und entschieden überwältigt werden.

Aikido lehrt, aggressive Kräfte zu kontrollieren und umzulenken. Durch geschicktes, rechtzeitiges Ausweichen und geschmeidige, fließende Bewegungen paßt man sich einem Angriff an und läßt die Kraft des Angreifers leerlaufen, so dass
der Gegner sein Gleichgewicht verliert und unter Kontrolle gerät. Dies wird durch verschiedene Hebeltechniken unterstützt, woraufhin der Gegner, der, meistens in eine Kreisbahn um den Ausübenden, zu Fall gebracht oder arretiert wird. Es ist eine reine Selbstverteidigungssportart, kein Wettkampfsport.

(Quelle: Das Kampfsport-Lexikon von Aikido bis Zen, erschienen im Weinmann Verlag)

 

 

 Morihei Ueshiba Mitte/Ende der 50er (The Secret Teachings of Aikido)
 
 
 
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